Bloggen in der Schule

In der angehängten Power Point Präsentation finden Sie nützliche Informationen über die Anwendungsbereiche und Chancen des Bloggens in der Schule. Es werden aber auch die kritischen Seiten dieses spannenden Themas beleuchtet. Schlussendlich wird noch ein Fazit gezogen und anhand Good-Practice Beispielen mögliche Aussichten aufgezeigtgezeigt.

PPT 

Web Application

Was unterscheidet eine Website von einener Web Application?

Der Hauptunterschied besteht darin, dass eine Website normalerweise Inhalt spezifisch ist und über ein statisches Layout verfügt. Es geht im Grunde hauptsächlich um das „Lesen“, respektive das Weitergeben von Inhalten.
Bei einer Web Application gibt es mehr Möglichkeiten. So kann eine Web Application u.a. individualisiert werden. Es besteht eine Art Interaktion zwischen Nutzer und Web Application. So sieht jeder Nutzer seine Seite anders.

Jeder Nutzer hat eine session-based relationship d.h. die Application weiss, wer sie gerade benutzt und landet daher auch spezifische Inhalte, welche den Nutzer interessieren könnten (so weiss zum Beispiel Amazon was der Nutzer zuletzt besucht hat und kann so spezifische Vorschläge bereiten.).

Bei vielen Web Applications kann der Nutzer das Interface verändern (Farben, Anordnung der Elemente etc.).

Der Nutzer kann auch Daten erstellen, speichern und austauschen (ein simpeles Beispiel: Email; komplex: multi page spreadsheet wie z.b. Google docs, Pixlr, animot).

Bedeutung fürs Studium:

Vorteile von Web Applications:

Studierende können Web Applications aktiv als Lernwerkzeug nutzen. Sie können beispielsweise ihre persönlichen Notizen und Gedanken festhalten. Sie sind meistens gratis und bringen viele nützliche Funktionen mit sich. Es sollte aber darauf geachtet werden, was man dort alles über sich preisgibt.

Zum Beispiel bietet Evernote seinen Nutzern verschiedene Vorzüge, u.a. die Möglichkeit Notizen auf verschiedenen Geräten zu erfassen. Diese Notizen können auf verschiedene Arten erhoben werden, man kann zum Beispiel Sprachmemos aufzeichnen oder auch passende Fotos machen und diese auf Evernote ablegen. Diese Notizen werden dann mit allen Geräten synchronisiert, können also so mit verschiedenen Medien wie dem Tablet den Computer etc. aufgerufen werden. Diese Anwendung könnte sehr hilfreich für das Sammeln von Prüfungsstoff sein. Mit Taggs (Schlüsselwörter) können Inhalte zudem noch schneller gefunden werden.

Nachteile von Web Applications:

In dem man Daten über sich oder über Themen ins Internet stellt, gibt man schon einiges über sich Preis. Man sollte sich bei der Anwendung solcher Sites immer bewusst sein, was man hochlädt und sich darüber bewusst sein, dass im Internet die Daten nie endgültig gelöscht werden.

Quelle

 

Social Bookmarking

Studiom6 / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons

65 bookmarks and social icons“ by studiom 6 is licensed under CC by 2.0

 

Was ist Social Bookmarking?
Social Bookmarking meint das Sammeln und Verwalten von sozialen Lesezeichen, auf diese man gemeinsam zugreifen kann. Man spricht auch vom gemeinsamen indexieren. Man folgt den gewünschten Seiten und kann diese wieder mit diesen sogenannten „Tags“ nach einiger Zeit wieder aufrufen. Um diese Dienstleistung zu nutzen, muss man sich auf social bookmarking Seiten registrieren.

Zu den grössten Anbietern gehören unter anderen delicious, digg und stumbleuppon.

Social bookmarking eröffnet neue Wege zur Organisation von Informationen und Kategorisierung von Ressourcen.

Im Schulkontext könnte das soziale Indexiieren so genutzt werden, dass die Lehrperson für die Schülerinnen und Schüler relevante Lesezeichen zusammenstellt und sie dann diese Sites zur Vorbereitung für den Unterricht durchlesen. Sie könnten auch für sie interessante Themen suchen und finden und dann ihren Mitschülern weitergeben.

 

Link zum diigo account (Aufgabe Social Bookmarking – eigene Lesezeichensammlung)

Märchen – Der Froschkönig

Stefan Flöper / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons

Froschkönig Brunnenfigur Naumburg (Hessen)“ by Stefan Flöper is licensed under CC BY 2.0

 

By Dirk Vorderstraße (Froschkönig) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Froschkönig (10563629714)“ by Dirk Vorderstraße is licensed under CC BY 2.0

 

Creativ Commons Standard-Lizenzverträge meinen, dass die gekennzeichneten Inhalte (CC), wie zum Beispiel Bilder, Videos und Musikstücke usw. von Konsumenten frei genutzt werden können. Es wird aber unterschieden wie weit diese Rechte gehen. Auf Wikipedia zum Beispiel können Inhalte verwendet werden, müssen bei einer Veränderung wieder für andere User zur Verfügung gestellt werden, unter den selben Bedingungen (CC).

Creativ Commens Daten bringen den Vorteil, dass man für diese Inhalte nichts bezahlen muss, so können alle Menschen davon profitieren.

Das Urheberrecht meint, das subjektive und absolute Recht zum Schutz von geistigem Eigentum in materieller und ideeller Hinsicht.

Die Einbettung dieser Inhalte auf einer Website ist denkbar einfach. Vor allem bei den Videos. Denn, da diese nicht gedownloadet wurden, besteht keine gefahr einer Urheberrechtsverletzung.

Bei den Fotos muss man sich zuerst informieren ob die Fotos lediglich zum Teilen freigegeben sind (C) oder auch die Bearbeitung und Verbreitung erlaubt sind (CC).

Beschreibung von zwei typischen Blogs

Rang VM Blog Flies vs. VM Peak Monate
1 1 Der Postillon
http://www.der-postillon.com/
413.817 -137.000 550.817 13
2 2 mimikama
http://mimikama.at/
306.457 73.989 306.457 13
3 3 Schlecky Silberstein
http://schleckysilberstein.de/
183.148 80.567 242.169 13

Anhand der Deutschen Blogcharts nehmen wir die zwei erfolgreichsten Blogs aus diesem Ranking genauer unter die Lupe:

Der Postillon ist eine deutschsprachige Website, die von Stefan Sichermann betrieben wird und nahezu täglich satirische Beiträge im Stil von Zeitungsartikeln und Agenturmeldungen veröffentlicht.

Neben „klassischen“ Artikeln erscheinen auf der Seite Kommentare meist fiktiver Personen (Das Wort zum Sonntag), Ratgeber, die Ergebnisse fiktiver Straßenumfragen, wöchentliche Nutzerbefragungen, die in Zusammenarbeit mit dem fiktiven Meinungsforschungsinstitut Opinion Control durchgeführt werden (Die Sonntagsfrage), Listen unterhaltsamer Internetlinks (Links! Zwo! Drei! Vier!) sowie – als einzige Rubrik neben Links! Zwo! Drei! Vier! mit durch Leser vorgeschlagenen Inhalte – ein Newsticker mit Wortspielen. Die fiktiven Geschichten spielen dabei häufig auf aktuelle Themen an und behandeln gesellschaftliche Gegebenheiten.

Innerhalb der Artikel werden regelmäßig die Berichterstattung anderer Online-Medien oder, insbesondere bei historischen oder zumindest nicht tagesaktuellen Bezügen, Darstellungen in der Wikipedia verlinkt. Diese Links verweisen üblicherweise auf die jeweils persiflierten realen Vorgänge, die den Hintergrund der Artikel oder des jeweiligen Satzes bilden.

aus Wikipedia

 

Mimikama ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit Falschmeldungen, Abofallen, Spam, Fake-Gewinnspiele, schädliche Links uvm. im Internet beschäftigt. Der Hauptfokus ist dabei auf Facebook gerichtet!

Während in der bisherigen öffentlichen Facebook-Diskussion ausschließlich die Privatsphäre im Mittelpunkt stand, etablierten sich im Laufe der Zeit auch viele andere Machenschaften (Fakes) auf Facebook. Es geht um die Auswirkungen neuer Funktionen auf persönliche Daten und um schädliche Links, Fake-Meldungen, Fake-Gewinnspiele und Hoaxes usw..

Damit füllt mimikama eine Informationslücke aus und befriedigt das wachsende Informations- und Sicherheitsbedürfnis der Facebook-Community.

Die typischen Merkmale des Blog

Der oder das Blog oder auch Weblog ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, Blogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt. Häufig ist ein Blog eine lange, chronologisch abwärts sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Der Blogger steht als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen, je nach Professionalität bis in die Nähe einer Internet-Zeitung. Oft sind auch Kommentare oder Diskussionen der Leser über einen Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Zugänglichmachen von Informationen, Gedanken und Erfahrungen, etwas untergeordnet auch der Kommunikation dienen, ähnlich einem Internetforum. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet. (http://de.wikipedia.org/wiki/Blog)